Die Kröpeliner Straße- Potenzial als riesige Photovoltaikanlage

Erstellt von MSC82 am 30.10.2022 um 12:48 Uhr
INFRASTRUKTUR, UMWELT UND BAUEN

Wer von uns Rostockern schlendert nicht gelegentlich durch die Kröpeliner Straße. Sei es in der Mittagspause, sei es um zu shoppen oder auch nur um in eine Gastronomie einzukehren und sich dort mit Freunden zu treffen.

Ich sehe eine sehr lange Fläche, eine breite Fläche. Aber vor allem eine versiegelte Fläche.
So stelle ich mir die Frage: Was wäre, wenn diese riesige Fläche eine Photovoltaik-Fläche wäre.
Eine Fläche, die begehbar und befahrbar ist. Gleichzeitig bei Sonneneinstrahlung die Energie der Sonne nutzbar macht, die dann für den Strombedarf der Stadt genutzt werden kann.
Die Rhein Energie AG hat dazu bereits experimentell Testflächen in Potsdam.

Und wenn ich es weiter denke: Was wäre, wenn jede versiegelte Gehwegfläche Rostocks eine Photovoltaik-Anlage wäre?
Wieviel Kraftwerksleistung bräuchte die Stadt als Verbraucher dann noch?

Kommentare (4)

Matthias

ID: 62 31.10.2022 11:43

Uff, aber ist nicht gerade die Kröpi durch die nahe Bebauuung von häufigem Schattenwurf betroffen? https://demo.f4map.com/#lat=54.0885317&lon=12.1345327&zoom=18&camera.theta=54.454&camera.phi=-96.83

Wie andere würde ich auch hier eher die Dächer der Altbauten, Wohnblöcke und Industriehallen als ausreichend lukrativ sehen. Hat die Stadt denn mal eine Übersicht auf welchen Flächen / Dächern / ... Strom bzw. Warmwasser produziert wird?

Kojak

ID: 53 30.10.2022 21:08
Ich habe eine Ergänzung

Die Idee istim Grundsatz nicht schlecht aber davor sollte man, meiner Meinung nach, doch erstmal die ganzen Dächer von Wohn- und Geschäfthäusern damit vollklatschen. -Davon sehe ich in Rostock nämlich noch sehr wenig. Und gerade die kommunalen Eigenbetriebe (WIRO etc.) sollten hier mit bestem Beispiel vorangehen.

MSC82

ID: 58 30.10.2022 22:43

Die Installation auf Gebäudedächern ist nicht immer möglich. Gerade im Denkmalschutz ist es nur erschwert möglich. Zudem sind die meisten Gebäude in Privatbesitz. Die gewonnene Energie der privaten Dächern wird von den entsprechenden Haushalten genutzt bzw. gegen Entgelt in das Netz eingespeist.

Eine Installation als Verkehrsfläche hat den Aspekt, dass diese in der Regel nicht in Privatbesitz sind und eben solche versiegelten Flächen auch einem weiteren Nutzen zugute kommt.

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